Der am südlichen Rand des Münsterlandes über
dem Lippe-Tal gelegene Cappenberg war wohl
schon im 9. Jh. bewohnt und befestigt. 1122
stiftete Graf Gottfried von Cappenberg seine
Burgen und Besitzungen zum Zwecke von
Klostergründungen an Norbert von Xanten und
dessen kurz zuvor gegründete Ordensgemein-
schaft der Prämonstratenser. Von dieser Zeit der
Umwandlung von der Ritterburg zur klösterlichen
Glaubensfeste zeugt bis heute die romanisch-
gotische Stiftskirche mit ihren zahlreichen und
bedeutenden Kunstwerken. Das mittelalterliche
Konventsgebäude wurde im 17. Jh. durch eine
repräsentative, barocke Dreiflügelanlage ersetzt.
Erst 1803 erlosch durch staatlichen Zwang das
Klosterleben: Cappenberg wurde zunächst
preußische Domäne, bevor es 1816 durch den
Freiherrn von und zum Stein erworben wurde.
Dieser ließ das Kloster mit seinen Gärten und
Parks nach eigenen Vorstellungen umgestalten
zum heutigen Schloss Cappenberg, wobei die
ehemalige Stiftskirche als katholische Pfarrkirche
erhalten blieb.
Lesen Sie hier mehr zur Geschichte ...