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Die Pfarre Strobl am Wolfgangsee, die P. Joachim von 2015 bis 2021  betreute, steht unter dem Patronat des Hl. Sigismund. Denn der Fürst-erzbischof von Salzburg, Sigismund Graf von Schrattenbach, er­laubte im Jahr 1758 die Errichtung eines eigenen Gotteshauses in Strobl, und weihte am 3. Mai 1761 diese Kirche zum Hl. Sigismund ein.

Der hl. Sigismund war König der Burgunder. Noch vor seiner Thron-übernahme gründete er im Jahr 515 das Kloster St. Maurice im Wallis für die Betreuung der zahlreichen Pilger, die zum Märtyrergrab des hl. Mauritius aus der Thebä­ischen Legion kamen. Im Jahr 523 glaubte Si-gismund irrtümlich an eine Verschwörung seines Sohnes Sigerich und ließ ihn daraufhin töten. Sigismund erkannte zwar rasch das Un­recht, das er getan hatte, und tat Buße im Kloster zu St. Maurice, aber der Vorfall löste den Burgunderkrieg aus. Sigismund wurde mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen vom Frankenkönig Chlodomir gefangenge-nommen. 

Sigismunds Bruder und Nachfolger Godomar II. gelang es, das Blatt zu wenden. Mit Unterstützung der Ostgoten setzte er 524 zum Gegenan­griff auf die Franken an, woraufhin Frankenkönig Chlodomer den Befehl gab, Sigis­mund und seine Familie zu töten. Das geschah am 1. Mai 524, in­dem man sie kopfüber in einen Brunnen stürzte. Seitdem gilt Sigis­mund als christlicher Mär­tyrer

Drei Jahre nach Sigismunds Tod ließ Godomar II. den Leichnam von Sigis­mund bergen und anschließend in der Johannes-Kapelle in St. Maurice im Wal­lis, dem Kloster, das dieser selbst gegründet und in das er sich zur Buße einige Zeit zurückgezogen hatte, beisetzen.

Sigismund-Gebet
Heiliger Gott, du hast den König Sigismund dazu erwählt, sein Volk zum rechten Glauben zu führen; du hast seine Buße für begangenes Un­recht gnädig ange-nommen. Auf seine Fürsprache gib auch uns die Gnade, das Böse zu besiegen und bei dir Erbarmen zu finden. Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Liebe Gemeinde in Cappenberg und Langern !

Das Osterfest dürfen wir nur mit begrenz­ter Zahl im Schloss­theater fei­ern. Auch die Osterzeit werden wir – wie im ver­gan­genen Jahr – wiederum anders als üblich verbrin­gen. Wir wer­den durch die Corona-Pandemie einfach weiterhin ge­zwungen auf eine neue Art und Weise zu leben: mit Gott und mit der Kir­che, mit uns selbst, mit unserer Familie, mit unseren Ar­beitskol­le­ginnen und -kollegen, mit unseren Freun­den und Freundinnen und mit allen Menschen, unseren Schwes­tern und Brüdern. 

Die Zeit des Verzichtes  auf so vieles Schöne, was un­ser Le­ben normalerweise ausgemacht und bereichert, geht weiter: Auf die Frei­heit, zu tun und zu lassen, was wir wollen, mit Men­schen zu­sam­menzukom­men und zu feiern, kulturelle oder sportliche Ver­an­staltungen besuchen oder selbst Brauchtum oder Sport mit an­deren in den vielen Vereinen zu betreiben.

Es ist eine Zeit zu denken an die, welche in den Altenheimen nur eingeschränkt und mit negativen Coronatest  besucht wer­den dürfen – zu denken an die Menschen, die um ihre Gesund­heit oder um ihr Leben kämpfen – an die zu denken, die Dienst tun müs­sen in den Alten- in Pflegeheimen, in Kran­kenhäusern und Arzt­praxen, im Einzelhandel und im öf­fentli­chen Dienst.

Es ist eine Zeit zu denken an die Menschen, welche ihre Ar­beit verloren haben oder sich in Kurzarbeit befinden, an die Menschen, die um ihre berufliche Existenz bangen, an die Men­schen, deren Unternehmen von der Insolvenz bedroht sind. 

Es ist eine Zeit zu denken an die gefährdeten Menschen mit Vorerkrankungen – und an die Menschen, die jetzt zu Os­tern so gerne in den Urlaub fahren würden, um sich zu erholen.

Aber ist zugleich auch eine Zeit der Hoffnung – trotz al­ler Krise und trotz allem Leid – auf einen österlichen Neuan­fang nach der Corona-Krise! Wir wollen so die Osterbotschaft von der Auferstehung des Herrn aufnehmen in der Zuversicht, dass schlechte Zeiten vo­rübergehen, wenn wir unsere Au­gen, un-sere Oh­ren und unsere Herzen öff­nen, um den aufer­stande­nen Herrn in all unse­ren Schwestern und Brüdern zu er­kennen und zu respektieren, zu achten und zu schützen! 

Wir wollen Gott bitten, allen in der Medizin, der Biologie und den Naturwissenschaften wissenschaftlich tätigen Men­schen Weisheit zu schenken, damit sie möglich bald die richti­gen Mit­tel entdecken, um das Corona-Virus erfolgreich zu be­kämpfen und auch alle neuen Corona-Viren weltweit zu vernichten.

Wir wollen Gott bitten, allen Ver­antwortungsträgerinnen und –trägern in Wirtschaft und Gesellschaft, Kraft zu schen­ken, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen, um möglichst viele Menschen vor Krankheit und vor Tod, vor finanziellen Ruin, vor Arbeitslosigkeit und vor Armut zu bewahren.         

Wir wollen Gott bitten, dass wir in dieser schweren Zeit nie den Mut verlieren oder anfangen zu resignieren, sondern dass wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken und die schweren Las­ten und zahlreichen Einschränkungen – die uns in unter­schiedlicher Weise auferlegt sind und manche von uns schwer zu schaffen machen – mit innerer Energie und Würde tragen. Es segne und behüte Sie alle und Ihre Lie­ben an diesem Oster­fest des Jahres 2021 der auferstandene Herr! Das wünscht Ihnen allen Ihr                             

Joachim O.Praem. 

Pfarrverwalter der Pfarrstelle Cappenberg (St. Johannes Ev.)


Verkündet an Ostern den Lebenden

 

Erzählt ihnen von Jesus Christus, 

von seinem gemarterten Kör­per, 

von seinen ausgebreiteten Händen, von den Schmähungen, 

vom herbeigesehnten Morgen, 

vom Band der Geschwisterlich­keit, 

das uns auf ewig mit dem Herrn vereint.

 

Erzählt ihnen vom Herrn, vom Jordan und der Wüste, 

von sei­nen leuchtenden Augen, 

seinen flammenden Worten, 

die un­serem Leben Sinn geben, 

von seinem Wunsch nach Glück für die Armen, 

die Demütigen, die Gescheiterten, die Unglückli­chen. 

Sagt ihnen: der Retter ist das Brot unseres Lebens, 

der Mund unserer Schreie, die Hand unserer Gaben,

der Balsam un­serer Traurigkeit, 

die Quelle der Liebe, die unser Herz erfüllt.

 

Sagt ihnen, 

dass ihr den Herrn liebt, 

der sein Leben gegeben hat, 

um die Menschheit zu retten. 

Erzählt ihnen, dass ihr stolz seid, 

getauft zu sein, 

dass euer Weg erhellt wird 

durch den Auferstandenen.

Die Pfarrgemeinde bedankt sich recht herzlich bei allen 95 Einzelspen­de­rin­nen und Einzelspender, die – in der Zeit vom 25. Januar 2021 bis zum 5. März 2021 zusammen mit einer Sammelspende von 298,10 Euro – anläss­lich desAbschieds von Pater Gregor für eine weiße Casel, d.h. für ein Mess­gewand, insgesamt 4.588,10 Euro gespendet haben!

Allen ein herzliches Vergelt’s Gott!

Wir haben erst jetzt von der Zentralrendantur in Werne diese aktuellen Zah­len erhalten. Aufgrund der derzeitigen noch nicht abgeschlossenen Übergabe der Pfarrverwaltung an P. Joachim und die parallel laufenden Räumungsar­beiten im Pfarrhaus, um den Umzug in das Torhaus vor­zu­bereiten, werden wir vom Pfarrbüro aus erst ab Juni 2021 in der Lage sein, allen die gespendet haben, ein Dankschreiben und eine Spendenquit­tung für das laufende Jahr zukom­men zu lassen. Wir bitten vielmals um Ver­ständ­nis und Geduld!



Ökumenisches  Gebet  in  Zeiten  der  Krise

Treuer und barmherziger Gott!

Du gibst Zuversicht, wenn sich in uns Unsi­cherheit breitmacht. Du bist uns nahe, wenn wir auf Distanz zu­einander gehen müssen. Du hältst uns in deiner Hand, wenn wir den Halt zu verlieren drohen. 

Zu dir kommen wir mit unseren Sorgen und Ängsten, aber auch mit unse­rer Hoffnung auf deine Hilfe. Zu dir kommen wir im Wissen da­rum, dass wir nicht alleine zu dir beten, sondern getragen sind von der gro­ßen Gemeinschaft aller, die dir und deinem Wirken vertrauen. 

Wir bitten dich: Für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind; für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind und nach Halt suchen; für alle Verstorbenen und für die, die um sie trau­ern; für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten; für alle, die sich überfordert fühlen.

Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuver­sicht! Den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle!

Wir bitten dich: Für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Se­niorenheimen und Hospizen; für alle, die Verant­wor­tung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirt­schaft; für alle, die uns Tag und Nacht mit dem versorgen, was wir zum Le­ben brauchen; für alle, die ehrenamt­lich Familien sowie alten und gesundheitlich be­ein­träch­tigten Men­schen helfen; für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Men­schen Gottes Frohe Botschaft zusagen. 

Sei ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuver­sicht!

Auch bitten wir dich für uns selbst: Lass uns trotz aller Sorge um das eigene Wohlergehen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen nach Kräften bei­stehen. Stärke in uns die Bereitschaft, Ein­schränkun­gen in Kauf zu nehmen, und lass uns so das Unsere dazu beitragen, dass andere Men­schen nicht gefährdet werden. 

Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Herrn und Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller Kranken und Not Leiden­den annimmt.

Dir vertrauen wir uns an. Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden: 

Vater unser